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Was ist dir persönlich wichtig?
Mir ist ein freundlicher und respektvoller Umgang der Menschen miteinander wichtig. Dazu gehört für mich auch Zivilcourage – also nicht wegzuschauen, wenn andere Menschen Hilfe brauchen oder Unrecht geschieht. Ich wünsche mir eine saubere und lebenswerte Stadt, in der ich, meine Kinder, meine Familie und meine Freunde gerne leben können. Dazu gehören für mich ein respektvoller Umgang mit dem öffentlichen Raum und ein Umfeld, in dem man sich sicher fühlen kann. Ebenso wichtig ist mir, dass Gewalt untereinander nicht als etwas Normales akzeptiert wird. Ich möchte, dass Konflikte möglichst friedlich und respektvoll gelöst werden. Ein weiterer Punkt ist für mich der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor illegalen Drogen. Ich möchte nicht, dass illegale Substanzen auf der Straße oder in unserem direkten Umfeld verkauft und dadurch für junge Menschen leicht zugänglich werden. Damit verbunden sind für mich auch die teils tragischen Folgen von Drogenkonsum und Beschaffungskriminalität. Und auch Kultur und Musik sind mir wichtig. Ich wünsche mir wieder mehr Musik, die kreativ, vielseitig und inhaltlich etwas zu sagen hat. Mich stört die zunehmende Vermarktung von sexistischen, frauenfeindlichen, gewaltverherrlichenden oder drogenverherrlichenden Inhalten – unabhängig davon, aus welchem Musikgenre sie kommen. Gerade im Rap empfinde ich einen Teil der aktuellen Entwicklung als problematisch: Frauen werden teilweise auf ihren Körper und eine sexualisierte Darstellung reduziert, während andere Künstler ein übertriebenes Gangster- und Macho-Image propagieren. Häufig stehen dabei Drogen, Gewalt, Frauenfeindlichkeit und ein extremer Materialismus im Mittelpunkt – dargestellt durch Statussymbole wie Luxusautos, Goldketten und teure Marken. Ich wünsche mir stattdessen eine Musikkultur, die Vielfalt, Kreativität, Persönlichkeit und echte Inhalte fördert, ohne dafür Gewalt, Sexismus, Drogen oder oberflächlichen Status zur Voraussetzung zu machen.
Wofür würdest du gerne kämpfen beziehungsweise dich einsetzen?
Wofür ich mich gerne einsetzen beziehungsweise kämpfen würde: Ich würde mich gerne für die Sauberkeit und Lebensqualität in meiner Stadt einsetzen und dazu beitragen, dass das eigene Umfeld für alle Menschen angenehmer und lebenswerter wird. Ein weiterer wichtiger Bereich ist für mich die Musik und Kultur. Ich würde mich gerne dafür einsetzen, dass wieder mehr Wert auf kreative, vielfältige und inhaltlich anspruchsvolle Musik gelegt wird und positive, interessante Inhalte mehr Raum bekommen. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, mich gemeinsam mit anderen Menschen auch in weiteren kreativen und gesellschaftlichen Projekten einzubringen – beispielsweise durch Podcasts, Hörbücher, Filme oder andere Medienformate. Ich bin dabei offen für verschiedene Ideen und Möglichkeiten. Man muss nicht immer erst alles perfekt können oder einen fertigen Plan haben – ausprobieren, Erfahrungen sammeln und gemeinsam etwas auf die Beine stellen gehört für mich dazu.
Was würdest du gerne auf der Welt verändern?
Was würdest du gerne auf der Welt verändern? Das ist für mich eine wirklich schwierige Frage, weil es so vieles gibt, das ich gerne verändern würde. Natürlich kommen einem zunächst die großen Themen in den Kopf: Weltfrieden, weniger Armut und Hunger und bessere Lebensbedingungen für Menschen überall auf der Welt. Wenn ich es konkreter betrachte, würde ich mich besonders gerne dafür einsetzen, Gewalt an Kindern und sexualisierte Gewalt sowie Übergriffigkeiten zu verringern. Ich glaube, dass wir als Gesellschaft bei diesen Themen noch viel stärker sensibilisieren, aufklären und hinschauen müssen. Wenn ich dazu beitragen könnte, dass weniger Menschen Gewalt erfahren müssen und insbesondere Kinder besser geschützt werden, wäre das für mich eine sehr wichtige Veränderung. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ein einzelner Mensch nicht alle Probleme der Welt gleichzeitig lösen kann. Deshalb muss man irgendwo anfangen, sich für eine Sache einsetzen und von dort aus schauen, was sich gemeinsam noch bewegen lässt. Wenn ich also einen Wunsch frei hätte, wäre es wahrscheinlich nicht nur eine einzelne Veränderung, sondern eine Welt, in der Menschen weniger Leid erfahren, füreinander einstehen und insbesondere diejenigen geschützt werden, die sich selbst noch nicht schützen können.
Welche Probleme siehst du auf der Welt?
Ich sehe viele unterschiedliche Probleme, die sich teilweise gegenseitig verstärken. Dazu gehören für mich zunächst die großen globalen Themen wie Krieg, Armut, Hunger und Ungleichheit. Gleichzeitig gibt es aber auch Probleme, die direkt vor unserer Haustür stattfinden und deshalb genauso wichtig sind. Besonders problematisch finde ich Gewalt – insbesondere gegenüber Kindern und schutzbedürftigen Menschen – sowie sexualisierte Gewalt und Übergriffigkeiten. Ich habe den Eindruck, dass wir als Gesellschaft bei manchen dieser Themen noch viel stärker hinschauen, aufklären und sensibilisieren müssen, anstatt sie zu verdrängen oder erst dann zu reagieren, wenn bereits etwas passiert ist. Auch Drogen und deren Folgen, insbesondere wenn illegale Drogen leicht zugänglich sind und dadurch auch Kinder und Jugendliche erreicht werden, sehe ich als großes Problem. Damit verbunden sind nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern teilweise auch Gewalt, Kriminalität und tragische Unfälle. Ein weiteres Problem sehe ich im Umgang der Menschen miteinander. Respekt, Rücksichtnahme und Zivilcourage scheinen mir an vielen Stellen zu fehlen. Menschen schauen weg, wenn andere Hilfe brauchen, oder begegnen sich zunehmend aggressiv und respektlos. Auch unsere Umwelt und der Zustand unserer Städte beschäftigen mich. Saubere, sichere und lebenswerte Orte sollten eigentlich selbstverständlich sein. Trotzdem wird öffentlicher Raum vielerorts verschmutzt oder nicht ausreichend wertgeschätzt. Und schließlich sehe ich auch ein Problem darin, welche Inhalte wir als Gesellschaft über Medien und insbesondere Musik konsumieren und fördern. Natürlich soll Kunst frei sein und jeder darf hören, was ihm gefällt. Trotzdem halte ich es für problematisch, wenn Gewalt, Drogen, Sexismus, Frauenfeindlichkeit oder ein ausschließlich auf Status und Konsum ausgerichtetes Lebensbild ständig glorifiziert werden. Insgesamt sehe ich also nicht nur einzelne Probleme, sondern ein größeres Muster: Wie gehen wir miteinander, mit unserer Umwelt und mit den Menschen um, die besonders auf unseren Schutz angewiesen sind? Genau dort würde ich mir langfristig mehr Verantwortung, Respekt, Zivilcourage und gegenseitige Unterstützung wünschen.
Welche Themen möchtest du anderen Menschen näherbringen?
Ich würde gerne Themen näherbringen, die meiner Meinung nach im Alltag und in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen: Respekt und ein freundlicher Umgang miteinander, Zivilcourage, der Schutz von Kindern und Jugendlichen, der bewusste Umgang mit Gewalt, Drogen und sexualisierten oder übergriffigen Verhaltensweisen sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt und unserem direkten Lebensumfeld. Auch Musik und Medien gehören für mich dazu. Ich würde gerne zeigen, dass man mit kreativen Inhalten Menschen erreichen, zum Nachdenken bringen und vielleicht sogar etwas Positives bewegen kann. Dabei möchte ich aber nicht den Anspruch haben, alles gleichzeitig zu behandeln. Ich glaube, dass genau das oft dazu führt, dass man sich übernimmt, die Qualität darunter leidet und man irgendwann frustriert aufgibt. Deshalb würde ich lieber Schritt für Schritt vorgehen: ein Thema auswählen, sich damit wirklich beschäftigen und etwas Vernünftiges daraus machen – und danach das nächste angehen. Für mich gilt dabei ganz einfach: Lieber eine Sache richtig und mit Überzeugung machen, als zehn Dinge gleichzeitig anfangen und am Ende nichts davon richtig umsetzen.
Was würdest du gerne gestalten, um Menschen auf diese Themen aufmerksam zu machen?
Ich würde gerne kreative Inhalte gestalten, die Menschen erreichen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Dazu gehören für mich vor allem Musikstücke, Hörbücher, Podcasts, Filme und kürzere Filmformate oder Mini-Filme. Gerade über Musik und Film kann man meiner Meinung nach Themen auf eine ganz andere Art vermitteln als durch reine Informationen oder Vorträge. Eine Geschichte, ein Song oder eine bestimmte Szene kann manchmal mehr auslösen und zum Nachdenken bringen als viele Worte. Dabei würde ich gerne unterschiedliche Themen aufgreifen – zum Beispiel Zivilcourage, den Umgang miteinander, Gewalt, den Schutz von Kindern und Jugendlichen, sexualisierte Gewalt und Übergriffigkeiten, Drogen oder auch den Umgang mit unserer Umwelt und unserer Stadt. Mir wäre wichtig, dabei nicht einfach nur mit dem erhobenen Zeigefinger zu arbeiten. Ich möchte Geschichten und Inhalte schaffen, die authentisch sind, Emotionen auslösen und Menschen vielleicht dazu bringen, ihre eigene Sichtweise zu hinterfragen. Gleichzeitig würde ich auch hier Schritt für Schritt vorgehen. Ich glaube nicht daran, zehn Projekte gleichzeitig anzufangen und am Ende keines davon richtig umzusetzen. Lieber würde ich mit einem Thema und einem guten Projekt beginnen, daraus lernen und anschließend das nächste angehen. Probieren, ausprobieren, Fehler machen, daraus lernen und weitermachen – statt darauf zu warten, dass von Anfang an alles perfekt ist.
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