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Gerechte Strafe


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Gerechte Strafe

Giftranken umarmen meine Glieder, Tränen pressen sich zwischen die Augenlider. Des eines Glückes erstickt, ein anderer im Vergleich.

Öffnen Schranken immer wieder, zählen Zeit, singen unnatürliche Lieder. Des deines Stückes Leben, wem anders nichts als totes Fleisch.

Die roten Wangen deuten das Fieber, wählen die Krankheit und essen Gefieder. Des eines Stückes Leben, wem anders verkauft als Beilage zum Reis.

Die gerechte Strafe, die Welt holt aus. Wolken grau wie Asche, schaut man zum Fenster raus. Kein Mensch mehr auf der Straße, gefallen vom apokalyptischen Roß. Drinnen welkt eine Rose, verlassen in der Blumenvase, weil seit jeher Säure statt Wasser floss.

Das ist die gerechte Strafe für all die Schläge auf Mutter Erde, für die Einsichtslosigkeit. Ihre Klage verpackt als Plagen, bis sich nichts mehr rege. Auf dass der Mensch Vergangenheit werde.

 



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